Allgemeine Reisetipps zu Ladakh (Kleintibet)
Visum:
Indien verlangt ein Visum, nähere Informationen bei der Indischen Botschaft:
www.indianembassy.de/ Kosten
für ein 6monatiges Touristenvisum Euro 63.50 (Feb.2009).
Ihr Pass muss über die Reise hinaus noch mindestens 6 Monate gültig
sein.
Währung/Geldsachen:
Währung ist die indische Rupie INR, Wechselkurse
finden Sie unter www.bankenverband.de/
Man darf keine Rupien einführen, am besten wechselt man gleich nach Ankunft
am internationalen Flughafen (Beleg aufheben für evtl. Rücktausch).
Euro werden problemlos in allen Banken und Wechselbüros angenommen. Für
größere Einkäufe (Teppiche, Kunstgegenstände, Schmuck) empfehlen
sich Kreditkarten. In Leh gibt es zwei Geldautomaten (State Bank of India und
J&K Bank), allerdings kann man keine hohen Beträge abheben und sie funktionieren
nicht immer. Traveller Schecks kann man mitnehmen, sind aber umständlich
einzutauschen. Am einfachsten ist Bargeld in max. 100 Euro-Scheinen, sicher verwahrt
an mehreren Stellen.
Sie können sich auch an Dawa Tsering im Vajra-Voyages-Büro gegenüber
der J&K Bank Main Bazar wenden, dann geht es problemlos und schnell.
Fragen zur Reisesicherheit:
Reiseversicherung:
Unabhängig davon, wie gut Sie Ihre Reise vorbereitet haben, vor einer
ernsthaften Erkrankung oder einem Unfall ist keiner geschützt.
Die Kosten für eine Behandlung oder den Rücktransport ins Heimatland
können teuer werden.
Deshalb empfehlen wir Ihnen eine Reiseversicherung abzuschließen.
Gesundheitsfragen:
Wenn Sie noch nie in einer so hoch gelegenen Gegend waren
(3.500m und höher) sollten Sie vor der Reise mit einem Arzt sprechen.
Gute Gesundheit und Fitness sind Voraussetzung für einen angenehmen
Aufenthalt, wenn man Trekking machen möchte. Es gibt im Tal viele Möglichkeiten
für nicht so sportliche Menschen, abwechslungsreiche Spaziergänge
zu machen, die durch interessante Kontakte und herrliche Ausblicke belohnen.
Vor der Abreise sollten Sie große Anstrengungen, Stress und vor allem
Erkältungen vermeiden..
Wir empfehlen zur Höhenanpassung mindestens die ersten 3-4 Tage im Retreatcenter
ruhig zu verbringen. Es ist dort angenehmer als in einem Hotel in Leh.
In der Schweiz gibt es in Apotheken Glycoramin-Lutschbonbons,
die kurzfristig die Sauerstoffaufnahme erhöhen.
Impfungen/Reiseapotheke/Höhenmedizin:
Bitte lassen Sie sich von Ihrem Arzt beraten oder informieren
Sie sich unter:
Reiseapotheke und wichtige Höhentipps: www.bexmed.de/
Wir haben unsere Tetanus/Diphterie- und Polioimpfungen auffrischen lassen,
sowie eine Hepatitis A/B-Impfung durchgeführt.
Trinkwasser:
Trinken Sie ausschließlich abgekochtes, gefiltertes oder chemisch aufbereitetes Wasser und verwenden Sie dieses Wasser auch zum Zähneputzen. Wasser in Flaschen ist in Leh und meist auch unterwegs erhältlich, im Retreat wird das Wasser gefiltert.
Telefon/Email-Erreichbarkeit:
Handy: In Leh und ganz Ladakh wird das Mobilfunknetz stetig
ausgebaut. Allerdings sind Handys in vielen Orten, vor allem bei Trekkingtouren,
noch nicht erreichbar.
Im Retreat gibt es ein nationales Festnetz-Telefon sowie ein Handy für Notfälle.
SMS sind meist gesperrt. Ausländische Handys haben keinen Empfang, man müsste
sich eine indische SIM-Karte besorgen, das dauert…
Internationale Telefone finden Sie in Leh im Hotel oder in vielen Telefon-Läden
Email/Internet: In Leh gibt es viele Internet-Shops mit relativ guter Ausstattung
aber oft sehr langsamer Verbindung. Die Kosten sind moderat. Im Retreat gibt
es keinen Internetanschluss.
Klima/Reisezeiten:
Sommer: max. 25°C mit intensiver Sonneneinstrahlung, sehr trockene Luft,
min. 8°C
Winter: tagsüber bei Sonne -10° bis 0°, nachts – 30° bis
-10°, abhängig von der Wolkendecke
Insgesamt ändert sich auch in Ladakh das Wetter. Es regnet im Sommer häufiger,
was zu Abkühlung führt und außerdem alljährlich Erdrutsche
verursacht, so dass Streckenänderungen erforderlich werden können.
Das Retreat ist von Mitte/Ende Mai bis Mitte Oktober geöffnet.
Juni bis Ende September ist die Hauptreisezeit für Ladakh, wobei es
im September nachts schon empfindlich kalt sein kann.
Trekkingtouren plant man am besten zwischen Juli und Mitte September, je
nach Höhenlage. Im Juli und August kann es tagsüber relativ heiß sein,
ab September führen die Bäche weniger Wasser und man kann sie leichter
durchqueren.
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